Freitag, 6. August 2010

Nichts Ganzes und nichts Halbes

Heute 13.00 Uhr durfte ich in der Klinik anrufen. Ich war mega-aufgeregt und meine Hände haben gezittert. Richtig schlecht war mir.

Ich hatte mir natürlich nach der Enttäuschung, dass es diesmal nur drei Eizellen waren, alle möglichen Gedanken gemacht. Worst case und best case also. Worst case wäre, wenn sich keines der Eier befruchten lässt. Best case wäre, wenn sich alle Eier befruchten lassen und eins transferiert wird, der Rest eingefroren.

Und ich hatte mich gewundert, wieso bei der Erhöhung der Menogon-Dosis nicht mehr Eizellen herangereift waren. Aber vielleicht ist die Menge eher abhängig von der Frau. Vielleicht wird durch eine Erhöhung der Menogon-Dosis nur die Qualität bzw. Reife der Eizellen erhöht? Also hegte ich die Hoffnung, dass diesmal die Befruchtungsrate höher ist und sich alle drei oder wenigstens zwei Eier befruchten ließen.

13.00 Uhr. Ich wähle mit zittrigen Händen die Nummern. Ein Anrufbeantworter teilt mir mit, dass alle Leitungen belegt seien.

13.05 Uhr. Ich wähle nochmals mit zittrigen Händen die Nummer. Ich bekomme die Auskunft, dass es noch unklar sei, ich solle morgen um 8.15 Uhr nochmals anrufen. Die Biologin schaut sich das später nochmal an.

Okay, mit dieser Aussage habe ich nicht gerechnet. Aber zumindest ist es nicht worst case. Das macht mich wahnsinnig! Also erfahre ich erst morgen, ob die Befruchtung geklappt hat. Wie soll ich da nur die Hoffnung bewahren???

1 x mitgedacht:

_mathilda_ hat gesagt…

Ach herrje, das ist vielleicht ein Nervenspiel! Aber Biologie hält sich nun mal nicht immer daran, was der Verstand ihr gerne vorschreiben würde. Ich hoffe, die Unsicherheit macht dich nicht zu wahnsinnig und du findest trotz allem Schlaf und Erholung.