Bei unserem ersten Beratungsgespräch in der Kinderwunschklinik haben wir eine Menge Papier zum Durchlesen und Unterschreiben mitbekommen. Die Behandlungsverträge, die "Ich wurde darüber aufgeklärt..."-Unterlagen und eine Formalität. Nämlich eine Bestätigung von meinem Frauenarzt, dass er uns über die Möglichkeiten einer künstlichen Befruchtung aufgeklärt wurden. In der Tat eine Formalität, denn über den konkreten Behandlungsverlauf muss uns sowieso die Kinderwunschklinik aufklären.
Aber immerhin hat er noch erwähnt, dass es sehr zeit- und kostenintensiv werden würde und dass es psychisch sehr belastend sein kann. Ich sagte, dass ich nicht so unter Druck stehe und es für meinen Mann machen würde. Wenn er die TESE (Extraktion von Spermien direkt aus dem Hoden) partout nicht möchte, dann kann ich damit leben.
Anschließend saßen wir noch im Auto und ich sagte, dass er sich eben genau über die TESE-Operation aufklären lassen sollte. Und dass ich nicht glaube, dass man dadurch impotent werden könnte. Und dass so eine Operation in einer Woche überstanden wäre. Und dass JETZT das Zeitfenster ist, in dem wir an einen Kinderwunsch überhaupt denken können. Denn in gut zwei Jahren ist es vorbei.
Ich sagte, dass ich Angst habe, dass er sich vielleicht in einigen Jahren doch für eine TESE entscheiden könnte, und dann kann er aber keine Kinder mehr mit MIR bekommen. Ich habe Angst, dass er sich dann vielleicht nach einer anderen, jüngeren Frau umsehen könnte. Da hat er mich nur völlig schockiert angeschaut, sowas würde niemals geschehen.
Nun ist mein Schatz an der Reihe.
Entzifferungshilfe
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Am Empire State Building habe ich einen jungen Inder getroffen, der mich
gebeten hatte, Fotos von ihm zu machen. Da seine Kamera leider keine
ansprechenden...
Vor 4 Stunden
